Ab Oktober 2022 recherchieren Studierende des Kunsthistorischen Instituts der Freien Universität Berlin den Verbleib der Kunstwerke aus den Stiftungen von Walter Kaesbach, die 1937 von den Nationalsozialisten als „entartete Kunst“ in Mönchengladbach beschlagnahmt wurden. Fünf Werke sind 1937 im Museum verblieben, lediglich drei Werke konnten für die Sammlung des Museums Abteiberg wiedererworben werden. In vielen Fällen ist der Verbleib der Werke noch unbekannt. Geleitet wird das in Kooperation mit dem Museum Abteiberg durchgeführte Forschungsprojekt von Dr. Meike Hoffmann, Leiterin der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ am Kunsthistorischen Institut der FU Berlin.

Vom 9. – 11. Dezember 2022 widmet sich anlässlich des 100. Jahrestags der Stiftung von Walter Kaesbach ein umfangreiches Vermittlungsprogramm rund um die neu gestalteten Sammlungsräume des Expressionismus beiden Themenkomplexen.

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Freitag, 9. Dezember: Vortrag von Dr. Meike Hoffmann, Leiterin Forschungsstelle „Entartete Kunst“, Kunsthistorisches Institut, Freie Universität Berlin

Abb: Ernst Ludwig Kirchner, Rückseite von Weiblicher Akt im Grünen, 1914/15, Öl auf Leinwand, 126 x 91 cm, 1964 erworben mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, Foto: Achim Kukulies