PORTRAITS, Ghislaine Leung 2021; Courtesy die Künstlerin und MAXWELL GRAHAM / ESSEX STREET New York; Fotos: Achim Kukulies

Die Künstlerin Ghislaine Leung im Gespräch mit Susanne Titz über ihren neuen Kassettenkatalog und ihre Ausstellung im Museum Abteiberg.

Das Format des Kassettenkatalogs wurde erstmals von dem ehemaligen Museumsdirektor Johannes Cladders eingeführt. In Folge entstand eine legendäre Reihe innovativer Künstlerpublikationen, die zwischen 1967 und 1978 veröffentlicht wurden und die traditionelle Form von Ausstellungskatalogen in Frage stellten. Anstelle eines gedruckten Ausstellungskatalogs drehte sich die Idee um eine kleine Box, mit der jede*r Künstler*in frei experimentieren konnte. Ghislaine Leungs Projekt knüpft an diese lange Tradition an, in der u. a. Joseph Beuys, Hanne Darboven, Palermo, Marcel Broothaers, Daniel Buren, Carl Andre und Stanley Brouwn stehen.

Der Kassettenkatalog von Ghislaine Leung enthält erneut überraschende Dinge, dazu Textbeiträge von Bruce Hainley (Kunsthistoriker, Rice University Texas) und Eleanor Ivory Weber (Schriftstellerin und Künstlerin, Brüssel) sowie einen Entwurf für die Rede der Kulturministerin anlässlich der Ausstellungseröffnung, verfasst von Susanne Titz (Direktorin, Museum Abteiberg) und Felicia Rappe (Sammlungsleiterin und Stellv. Direktorin, Museum Abteiberg). Die Publikation ist im Museumsshop zum Preis von 44 EUR erhältlich und erscheint in einer Auflage von 220 Exemplaren.

Das Gespräch findet in englischer und deutscher Sprache statt. Es gelten die üblichen 3G Regeln.