EIN AHNUNGSLOSER TRAUM VOM PARK

PHASE 1 / 2012

Open Air Kino im Garten des Museums Abteiberg


Zum Abschluss der ersten Phase von EIN AHNUNGSLOSER TRAUM VOM PARK zeigt das Museum Abteiberg in Kooperation mit dem Comet Cine Center Mönchengladbach zwei Filme umsonst und draußen.

Der Kontrakt des Zeichners

Spielfilm, England 1982, 103 Min., Regie: Peter Greenaway

Der Kontrakt des Zeichners“ machte Peter Greenaway 1982 international bekannt. Greenaways zuvor entstandenen Arbeiten – dokumentarisch experimentell – hatten allein in der englischen Kunstszene Beachtung gefunden. Greenaway war außerdem mehr als Maler, denn als Filmemacher ein Begriff.

England Ende des 17. Jahrhunderts: Mrs. Virginia Herbert bittet den erfolgreichen Maler Neville auf ihr herrschaftliches Anwesen. Sie gibt ihm den Auftrag zwölf Bilder vom Anwesen zu malen. Mrs. Herbert hofft damit Mr. Herbert eine Freude zu machen. Der Gatte ist nämlich seit geraumer Zeit schwierig. Von Liebe zur Gattin kann nicht mehr die Rede sein. Der exzentrische Maler macht sich an die Arbeit, wobei er von der Dame des Hauses auch Liebesdienste erwartet. Sie ist angesichts der nur mangelhaften Erfüllung der ehelichen Pflichten durch Mr. Herbert davon nicht abgeneigt. Eines Tages wird Mr. Herbert tot im Wassergraben des Schlosses gefunden. Jetzt geht es ans Erben und das Begleichen offener Rechnungen bei den Hinterbliebenen….

Peter Greenaway hat mit „Der Kontrakt des Zeichners“ der Kinematographie eine neue Dimension eröffnet: Formal durch die verblüffende Verbindung von Malerei und Film, inhaltlich durch eine raffiniertes Puzzle über Kunst, Macht und Abhängigkeit. Dabei wies der Regisseur der Musik eine intensive Rolle zu: Michael Nyman griff bei seinem berühmten Soundtrack Motive aus Werken Henry Purcells auf. (Quelle: SWR-Kino-Blog)


Open Air Kino im Garten des Museums
ZIEMLICH BESTE FREUNDE
Sonntag, 23. September, 20.30 Uhr

In Kooperation mit dem Comet Cine Center Mönchengladbach

Spielfilm, Frankreich 2011, 110 Min., Regie: Olivier Nakache, Éric Toledano


Der ungewöhnliche starke Zusammenhalt zwischen dem schwarzen kleinkriminellen Pfleger Driss und dem reichen, seit einem Unfall querschnittgelähmten Philippe sowie deren Verständnis füreinander machen den emotionalen Kern des Überraschungserfolgs ZIEMLICH BESTE FREUNDE aus. Es könnte der Stoff eines Dramas sein. Eric Toledano und Olivier Nakache allerdings haben sich für die Form der Komödie entschieden und verleihen ihrer Geschichte dadurch eine ungewöhnliche und dennoch auch berührende Leichtigkeit. Ein wenig märchenhaft mag diese Figurenkonstellation wirken. Und doch basiert sie – wenngleich dramaturgisch deutlich zugespitzt – auf den realen Biografien von Philippe Pozzo di Borgo und Abdel Sellou.


ZIEMLICH BESTE FREUNDE greift humorvoll und auf unterhaltsame Art so problembelastete Themen wie Behinderung und die Kluft zwischen Arm und Reich auf, erzählt aber vor allem auch über Freundschaft, Verantwortung und Solidarität. (Quelle: Senator Film, 2012)


Eintritt frei, bitte Sitzkissen und Decken mitbringen, da es kalt werden könnte.