Im Rahmen des Ausstellungsprojekts EIN AHNUNGSLOSER TRAUM VOM PARK – PHASE 2 geht die Festivalveranstaltung in Kooperation mit der Jugendkooperation Mönchengladbach-Mitte in die zweite Runde.
Wie bereits im vergangenen Jahr werden am kommenden Freitag lokale junge Bands die Besucher des Skulpturengartens ordentlich einheizen. Die Musikrichtungen sind wieder von Punk bis Hip Hop wild gemischt, damit für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Der Einlass ist um 16 Uhr am Eingang Spatzenberg 10, Beginn des Konzerts ist um 17 Uhr. Folgende Bands sind mit von der Partie: „150 Liter Freibier“ (Punk-Rock), „Barn in Haze“ (Pop-Rock/Pop-Punk), „Laboum Melodys“ (Singer-Songwriter), „All Hail the New Flesh“ (Modern Melodic Metal). Den Top Act an dem Abend macht der deutsche Rapper „ScaMir“ (deutscher Hip Hop), der pünktlich zum Festival sein neues Album „Neue Wege“ fertig gestellt hat und 100 Exemplare am Freitag „umsonst und draußen“ verteilen wird.
Reihenfolge der Bands wie folgt: 17 Uhr: Barn in Haze, 18 Uhr: 150 Liter Freibier, 19 Uhr: Laboum Melodys, 20 Uhr: All Hail the New Flesh, 21Uhr: ScaMir

EIN AHNUNGSLOSER TRAUM VOM PARK ist ein gemeinsames Projekt von Markus Ambach Projekte und Museum Abteiberg. EIN SCHRITT VORAUS ist ein Festival, das sich in erster Linie an Jugendliche und junge Erwachsene richtet. Es wird von der“ Tolerance Group“, ehrenamtlichen Jugendlichen der JUKOMM mitorganisiert und durchgeführt.


Kuratorenführung
MARKUS AMBACH führt durch den AHNUNGSLOSEN TRAUM VOM PARK
Sonntag, 30. Juni, 15 Uhr

Treffpunkt im Foyer des Museums Abteiberg

Am kommenden Sonntag führt der Düsseldorfer Künstler und Kurator Markus Ambach, Kooperationspartner des Projekts EIN AHNUNGSLOSER TRAUM VOM PARK, durch die Ausstellung im öffentlichen Raum zwischen Abteigarten und Jonaspark.

Der Weg der Ausstellung führt hinaus aus dem Skulpturengarten über den Fliescherberg zum Hans Jonas-Park und zurück. Im weitgehend unbekannten Teil des Hans Jonas-Parks reflektiert die Arbeit von Christian Odzuck eine 1981 geplante und nie verwirklichte Brunnenanlage. Odzucks Arbeit schlägt eine neue Nutzung des Ortes vor, die ihm die einst prognostizierte Sinnfälligkeit verleiht und neue Öffentlichkeit für diesen Platz schafft. Dem verborgenen Ort im Buchenwald folgt ein Rundgang über die kultivierten Wege des Parks: am Jugendzentrum STEP, der Volkshochschule, der Musikschule, dem Weg und künftigen Platz zum Neubau des Einkaufszentrums an der Hindenburgstraße. Dort stellt die Berliner Künstlerin Ina Weber direkt am Straßenrand eine temporäre Bushaltestelle zur Verfügung, deren Sinn und Zweck nicht dem öffentlichen Nahverkehr gilt. Vielmehr dient sie als Aufenthaltsort für Jugendliche und andere Interessierte.
Auf dem Rückweg zum Museum zeigt sich das Gelände zwischen Haus Erholung, Museum Abteiberg, Fußgängerzone und Parkgarage als kulturell und städtebaulich komplexe Zone, die zukünftig vielleicht zum Museumsvorplatz wird. Jakob Kolding inszeniert das ambivalente Konglomerat aus Architektur, informellen Eingriffen, Kunst und Graffiti durch großformatige Figurenfragmente zu einem Ensemble, in dem Kunst und Stadtraum verschmelzen.